Versteckt in Ihrer FritzBox: praktische Funktionen, die Sie kennen sollten

Versteckt in Ihrer FritzBox: praktische Funktionen, die Sie kennen sollten

29. Mai 2021 Aus Von Redaktion

Neben den Grundfunktionen bietet die FritzBox zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung des eigenen Heimnetzes. Wir stellen Ihnen einige praktische FritzBox-Features vor und geben Ihnen hilfreiche Tipps und Tricks zur Optimierung Ihres WLAN-Netzwerks.

  1. WLAN-Qualität und -Reichweite prüfen
    Wenn Sie in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus eine schwache oder wackelige WLAN-Verbindung haben, muss dies nicht unbedingt auf schlechte Hardware zurückzuführen sein. In vielen Fällen ist die Position Ihres WLAN-Routers oder des Endgerätes, also Laptop, Konsole und Co. der Grund.

Mit der FritzApp WLAN von AVM können Sie ganz einfach herausfinden, wo in Ihrem Wohnzimmer die Verbindung am besten oder am schlechtesten ist. Einfach die App starten und mit Laptop und Co. an verschiedene Stellen im Haus oder in der Wohnung gehen, um die Verbindung zu prüfen. Variieren Sie auch den Standort des Routers – insbesondere wenn Sie ihn etwas höher positionieren, kann dies die Übertragungsleistung deutlich verbessern.

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  1. Sparen Sie teuren Netzwerkspeicher mit der FritzBox NAS-Funktion
    Statt teuren Netzwerkspeicher zu kaufen, um beispielsweise Dateien mit allen im Heimnetzwerk zu teilen, können FritzBox-Besitzer einfach eine alte Festplatte oder einen USB-Stick verwenden, auf den Familie oder Mitbewohner mit Laptops, Smartphones und Co. im Zuhause. Kann auf WLAN zugreifen.

Dazu müssen Sie zunächst Ihre Festplatte oder Ihren USB-Stick über einen USB-Port mit der FritzBox verbinden. In den Einstellungen der FritzBox können Sie bei Bedarf die Berechtigungen für den Zugriff auf NAS-Inhalte über System > FRITZ! Box-Benutzer.

Anschließend öffnet sich ein Fenster mit dem Netzwerkordner „Fritz.NAS“. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Speichermedium (USB oder Festplatte) und wählen Sie im Kontextmenü „Netzlaufwerk zuordnen“. Jetzt müssen Sie nur noch auf „Fertig stellen“ klicken, um es als Netzwerkspeicher zu verwenden.

Kleines „aber“: Die Leistung eines Speichermediums, das per USB (2.0) an die FritzBox angeschlossen wird, wird niemals mit einer echten Netzwerkfestplatte (NAS) vergleichbar sein. Wenn es um Schreib- und Lesegeschwindigkeiten geht, sollten Sie sich vor allem bei größeren Dateien immer etwas Zeit nehmen.

  1. Kindersicherung erstellen
    Mit der Kindersicherung können Sie sicher sein, dass Ihre Kinder nur jugendgerechte Inhalte sehen.
    Mit der Kindersicherung können Sie sicher sein, dass Ihre Kinder nur jugendgerechte Inhalte sehen.

Besonders wichtig für Eltern: Um die Kleinen vor nicht kindgerechten Inhalten zu schützen, können Sie an Ihrer FritzBox eine Kindersicherung einrichten. Damit können Sie bestimmte Internetseiten filtern – Sie können auch auf vorgefertigte Listen zurückgreifen, um jugendgefährdende Inhalte zu vermeiden.

Besonders praktisch: Die Kindersicherung kann in den FritzBox-Einstellungen für einzelne Geräte aktiviert werden, z.B. der PC und der Laptop des Kindes. Suchen Sie in den Einstellungen nach den Menüpunkten Internet > Filter. Hier können Sie zunächst für alle Benutzer im Heimnetz ein „Neues Zugangsprofil“ erstellen.

Dann können Sie per „Internetseitenfilter“ entweder per „Whitelist“ festlegen, dass Zugangsprofile nur bestimmte Seiten auswählen dürfen oder per „Blacklist“, dass bestimmte Webseiten für die jeweiligen Nutzer gesperrt werden. Inhalte, die für Minderjährige schädlich sind, können mit dem vorgefertigten Filter des Bundesprüfamtes für jugendgefährdende Medien (BPjM) leicht blockiert werden.

  1. Richten Sie Ihr Smartphone als Festnetztelefon ein
    Um mit Ihrem Smartphone (oder Tablet) zu Hause über die FritzBox ins Festnetz telefonieren zu können, müssen Sie zunächst die Fritz! App Fon; die dazugehörigen Downloads finden Sie unter dieser Rubrik.

Verbinden Sie nun Ihr Smartphone mit Ihrem WLAN und starten Sie die Fon-App. Geben Sie ggf. Ihren FritzBox-Benutzernamen und Ihr Passwort ein. Die Fritz! App Fon wird dann automatisch als IP-Telefon auf der LAN / WLAN-Verbindung der FritzBox eingerichtet.

Wenn Sie als Benutzer keine Berechtigung zur Nutzung der Fritz! App Fon müssen Sie dies möglicherweise zuerst unter „System> FRITZ! Box-Benutzer“ anpassen.

Über „Telefonie“ > „Telefoniegeräte“ > „Bearbeiten“ können Sie nun auch die Rufnummer einstellen, mit der die App „ausgehende Anrufe“ tätigen soll.

  1. Strom sparen mit dem WLAN-Timer
    Um nachts Strom zu sparen, können Sie das Timing der FritzBox einfach individuell einstellen.
    Um nachts Strom zu sparen, können Sie das Timing der FritzBox einfach individuell einstellen.

Bild: AVM

Wenn Sie Strom sparen möchten, wenn Ihre FritzBox nicht in Gebrauch ist, zum Beispiel nachts, können Sie einen Timer einrichten, in dem das WLAN-Signal abgeschaltet wird.

Wählen Sie in den FritzBox-Einstellungen die Punkte „WLAN > Zeitschaltuhr aktivieren“. Hier können Sie nun individuell Zeiträume für die einzelnen Wochentage einstellen, in denen das WLAN ausgeschaltet ist.

  1. Greifen Sie mit dem MyFritz! App auf Ihrem Smartphone
    Der Zugriff auf die FritzBox-Oberfläche erfolgt am bequemsten über einen Browser am Computer. Die MyFritzApp (Android und iOS) kann auch mit Smartphones und Tablets genutzt werden. Sie können Anruflisten anzeigen und Sprachnachrichten vom Anrufbeantworter abhören.

Die App informiert Sie per Push-Nachricht über Ereignisse im Heimnetz, wie zum Beispiel verpasste Anrufe. Die App greift auch auf USB-Speichergeräte zu, die mit der FritzBox verbunden sind. Um es einzurichten, müssen Sie die App herunterladen; Downloads finden Sie unter dieser Rubrik. Starten Sie anschließend die App mit Ihrem Smartphone oder Tablet, das mit Ihrem Heim-WLAN verbunden ist und geben Sie ggf. Ihr FritzBox-Passwort und Ihren Benutzernamen ein. Mit einem Klick auf „Fertig“ wird die App eingerichtet.

Eine Liste der angeschlossenen Geräte können Sie über den Menüpunkt „Heimnetz“ in den FritzBox-Einstellungen einsehen. Shortcuts führen Sie zu Geräten mit eigenen Web-Interfaces, wie Repeater oder Drucker. Neben dem Namen werden für alle Geräte die aktuell mögliche WLAN-Geschwindigkeit und die IP-Adresse angezeigt.